Zu meiner Person
Ich hab kein Geld, ich hab nur Mut
Weitere Publikationen
Zur Geschichte von Spreitenbach
Familiengeschichte Trippel
Kontakt
Impressum
       





Prägefoliendruck, Oberflächenveredelungstechnik für Kunststoffe
Als Leitfaden herausgegeben vom Oeserwerk, Göppingen.
Darin wurden die Grundlagen der Prägefoliendrucktechnik, die Verfahrenstechniken, die Bauelemente der Maschinen und der Prägewerkzeuge von Walter Trippel erklärt. Göppingen 1979.

Galvanotechnik und andere Beschichtungsverfahren
Mit einem Beitrag von W. Trippel, „Der Prägefoliendruck als Verfahren zum Aufbringen dünner Metallschichten auf Kunststoffartikeln.“ Düsseldorf 1980.

Pressor News der Firma MADAG, Dietikon
Darin wurden vier Mal jährlich neue Maschinen vorgestellt, welche spezielle Probleme der Bedruckung von Kunststoffartikeln lösten, 1980 – 1984, vergriffen.

50 Jahre Fussballclub Thalwil
Die Geschichte des Vorgängervereins und die Entwicklung des FC Thalwil seit der Gründung 1918 bis 1969 sind dargestellt. Thalwil 1969, vergriffen, (einsehbar im Staatsarchiv Zürich)

100 Jahre Wasserversorgung Spreitenbach
Geschichte der Dorfbrunnen, der Anfänge des Feuerlöschwesens, der ersten Wasserfassungen bis zur modernen Wasserversorgung. Spreitenbach 1995.
Ausleihe: Zentralbibliothek Zürich
 
100 Jahre Samariterverein Spreitenbach
Von den Anfängen der Wundversorgung, der Seuchenbekämpfung, den Badern und Wundärzten bis zum modern ausgerüsteten Samariterwesen in der Gemeinde. Spreitenbach 1997.
Ausleihe: Zentralbibliothek Zürich.

100 Jahre Katholische Pfarrei Spreitenbach
Der lange Weg von der paritätischen Kapelle, der Loslösung von der Mutterkirche Dietikon zur Gründung einer eigenen Pfarrei. Die Vorgeschichte des Kirchenbaus, Kirchenbau 1906 und späterer Ausbau und die Entwicklung der Kirchgemeinde seit dem Kirchenbau sind darin beschrieben. Spreitenbach 2005.
Verkauf am Schriftenstand der kath. Kirche Spreitenbach.

Else Schüz – Herwig
(Auszug aus der Biografie einer Kunstmalerin; Publikation in Vorbereitung)

Else Herwig wurde am 7.8.1886 in Arosa als zweites Kind der Arztfamilie Dr. Otto und Margarethe Herwig-Hold geboren. Die Eltern betrieben eine der ersten Ferien- und Kurpensionen im kleinen, aufstrebenden Kurort. Hier wuchs sie in einem musikalisch-künstlerisch interessierten Milieu auf und besuchte die damals einklassige Dorfschule. Ihr Vater war nicht nur Pionier im Bereich der Fremdenbeherbergung und Kur von Lungenkranken, sondern auch im Sport. Er besass die ersten norwegischen Skier und konstruierte selbst eine Bindung dazu! Else gehörte daher zu den ersten Skifahrerinnen in unserem Lande!

Nach Abschluss der Volksschule durfte sie das Mädchenpensionat  Paulinenstift in Friedrichshafen besuchen. Da der Vater nicht nur ein guter Geiger, sondern auch ein guter Hobbymaler war, gestattete er der Tochter, in Stuttgart die Kunstgewerbeschule, dann die Malerinnenschule Karlsruhe, Malschule von Kurreck in München und  Kunstschule von Kurrek in Düsseldorf zu besuchen. Ihre Ausbildung dauerte insgesamt fast 8 Jahre. Zwischenzeitlich hatte sie den Düsseldorfer Kunstmaler Hans Schüz kennen und lieben gelernt. 1913 heiratete das Paar in Arosa und zog dann nach Stuttgart. Mit Kriegsbeginn begann ihre Leidenszeit. Kunst war nicht mehr gefragt, die Bevölkerung hatte andere Sorgen. Auch Hans Schüz musste zum Militärdienst einrücken. Seine schwächliche Konstitution war den Strapazen nicht gewachsen und er wurde schwer krank, kam ins Lazarett, dann zur Kur nach Arosa. Lange war er arbeitsunfähig, erst langsam kam die Kraft zurück.

Beide arbeiteten wieder und Else war ihrem Gatten eine grosse Stütze indem sie ihn zu grossen Werken inspirierte. Sie liessen sich 1920 erneut in Stuttgart nieder. Doch die beiden ungleichen Charaktere waren nicht für eine dauerhafte Bindung geeignet und so trennten sie sich bald. Schon ein halbes Jahr später verstarb Hans Schüz an einer Lungenentzündung. Else arbeitete nun künstlerisch im Elternhaus in Arosa weiter. Sie war ein Motor im kulturellen Leben von Arosa und schrieb für den Kurverein viele Zeitungsartikel. 1926 starb der Vater und Else wurde Miterbin des elterlichen Kurhauses. Nun engagierte sie sich dort und reduzierte die künstlerische Tätigkeit. Sie hatte seinerzeit in München und Stuttgart, Arosa und Chur an Ausstellungen teilgenommen. Doch nun beschränkte sie sich auf Arosa. Heimweh hatte ihr jeweils die Fremde vergällt.

So hat sich Else Schüz auf dem Zenit ihres Könnens weitgehend aus der grossen Öffentlichkeit ins stille Arosa zurückgezogen und die Früchte ihres Könnens nicht geerntet. In einem Gedichtbändchen „Bergfeier“,  das sie 1941 veröffentlichte, klingt etwas von Wehmut an. Asthmatische Beschwerden quälten sie in den letzten Lebensjahren, doch bis zuletzt arbeitete sie in der Freizeit an der Leinwand, malte die heimatlichen Berge und die Alpenflora. Am  3. August 1949 starb sie in ihrem Wohnatelier in Arosa Ihre Asche ruht im Familiengrab Herwig beim Bergkirchlein.
Else Schüz ist im Künstlerlexikon, dem „Schweizerischen Biografischen Index“ kurz erwähnt. In

In Vorbereitung:

- Studien zur Ortsgeschichte von Spreitenbach.
 


 
   
   
   
Top